eBay plant feste Gebühren für „eBay Managed Payments“

(Credit: eBay)

In den USA zeichnet sich ab, wie teuer „eBay Managed Payments“ tatsächlich für die Händler werden wird. Denn nach einer ersten Einführungsphase will der Online-Marktplatz eine neue Fixgebühr pro Zahlung berechnen. Wie Tamebay berichtet, sollen künftig zusätzlich zu den 2,75 Prozent Provision auf den Kaufbetrag pro Transaktion 0.25 US-Cent als Fixgebühr anfallen.

Die Änderungen betreffen Händler, die nach dem 4. Juni zu „eBay Managed Payments“ wechseln. Allerdings treten sie erst am 30. September in Kraft. Händler, die vor dem 4. Juni auf dem Marktplatz angedockt haben, müssen die neuen Gebühren nicht bezahlen.

Besonders hart wirkt sich die Fixgebühr auf Händler aus, die vornehmlich niedrigpreisige Produkte verkaufen. Zudem beraubt sich eBay mit dem Schritt selbst einer seiner größten Vorteile gegenüber PayPal. Händler müssen sich nun entweder schnell entscheiden, auf „Managed Payments umzusteigen“ oder danach genau kalkulieren, ob es sich für sie lohnt, freiwillig zu wechseln oder darauf zu warten, dass sie irgendwann zwangsweise wechseln müssen.

eBay Managed Services ermöglichst es Nutzern, Zahlungen direkt auf der Plattform abzuwickeln, ohne dass sie die Produktseite verlassen müssen. Deutschland ist der nächste Markt, in dem die neue Zahlungsabwicklung nach behördlicher Genehmigung eingeführt wird.

Verkäufer, die einen Vorsprung bei der Einführung der neuen Zahlungsabwicklung für ihr Unternehmen haben wollen, können ihr Interesse bekunden, am Programm teilzunehmen, sobald es verfügbar ist, schreibt der Marktplatz auf seinem Verkäuferportal. Die Plattform plant, in den kommenden zwei Jahren die meisten Verkäufer auf die neue Zahlungsabwicklung umzustellen.