H&M bringt Klarnas stationären Rechnungskauf in die USA

Wenn die 19,90-Dollar-Jeans den finanziellen Rahmen sprengt, können H&M-Kunden ihren Einkauf auch einfach später bezahlen – und das nicht nur im Online-Shop, sondern auch in den Filialen. „Pay Later“ heißt der Service, den der Fast-Fashion-Retailer in Kooperation mit dem schwedischen Payment-Dienstleister Klarna anbietet.

Das Einkaufserlebnis soll möglichst nahtlos ablaufen. Kunden suchen in den Filialen ihre Produkte aus, können sie entweder mitnehmen oder sich gratis liefern lassen und später bezahlen oder sie innerhalb von 30 Tagen retournieren. Bei der Bezahlung können sie wählen zwischen vier zweiwöchentlichen Zahlungen oder der Zahlung in einem Betrag innerhalb von 30 Tagen – und das ohne Zinsen. Allerdings können nur Mitglieder des H&M-Treueprogramms den Service nutzen.

In Europa bietet H&M den Service zusammen mit Klarna bereits seit geraumer Zeit an. In Österreich wurde er im November 2019 eingeführt, in der Schweiz und in Großbritannien gibt es ihn bereits seit September 2019.

Das neue Bezahlverfahren ist ein Resultat der Partnerschaft, die Hennes & Mauritz und Klarna im vergangenen Herbst geschlossen haben, um den Kundenservice des Bekleidungshändlers zu verbessern. Seinerzeit erwarb Hennes & Mauritz auch eine finanzielle Beteiligung an dem Zahlungsdienstleister.

(Bildcredit: H&M)