JCPenney akzeptiert Apple Pay nicht mehr

(Image and video courtesy of JCPenney.)

Die US-Warenhauskette JCPenney schmeißt Apple Pay wieder aus ihrem Zahlungsportfolio. Weder in den stationären Filialen noch in der App können Kunden künftig mit Apple Pay bezahlen. Eine große Ankündigung dazu gab es nicht. Vielmehr ließ der Händler einen verärgerten Kunden, der sich per Twitter darüber beschwerte, dass seine Frau nicht mehr mit ihrem iPhone bezahlen konnte, wissen, dass das Zahlungsmittel nicht mehr akzeptiert wird.

Gegenüber TechCrunch erklärte der Handelskonzern, dass technische Voraussetzungen zu der Entscheidung führten. Denn mit Wirkung zum 13. April 2019 müssen alle US-Händler, die kontaktloses Bezahlen in ihren Geschäften anbieten, aktiv den EMV-Standard unterstützen. Die bisherige Technik MSD muss aufgegeben werden. Offenbar war JCPenney nicht in der Lage, die technischen Voraussetzungen fristgerecht umzusetzen. Ob Mobile Payment in Zukunft wieder eingeführt wird, ist noch offen.

JCPenney startete bereits 2015 erste Tests mit Amazon Pay und rollte das Zahlungsmittel 2017 landesweit aus. Bei Konkurrenten wie Kohls oder Target können US-Kunden weiterhin mit Apple Pay bezahlen.

Auch in Deutschland rudern erste Händler bereits zurück und entfernen die Zahloption aus ihrem Shop – wenn auch aus anderen Gründen. Laut Zalando wurde Apple Pay simplen Erwartungen der Kunden an ein gutes Online-Einkaufserlebnis nicht gerecht. Auch der Online-Händler Human Blood zeigte sich enttäuscht: Apple mache es einem nicht gerade einfach, die Zahlart anzubieten, so sein Fazit.