PayPal schraubt Umsatzprognose nach unten

(Credit: PayPal)

Schlechte Nachrichten von PayPal. Der Payment-Anbieter hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2019 von bislang 18,1 auf jetzt maximal 17,8 Milliarden Dollar gekürzt. Dabei sahen die Zahlen für das zweite Quartal glänzend aus. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn legte um 56 Prozent auf 823 Millionen Dollar zu.

Am Standort Berlin will PayPal 309 von 355 Stellen streichen. Dies wurde dem Betriebsrat bereits am 18. Juni mitgeteilt, mit dem nun ein Sozialplan erarbeitet werden soll. Die Gewerkschaft Verdi kann den Schritt nicht nachvollziehen, zumal auch keine konkreten Gründe für die Stellenstreichungen genannt wurden. „Das Unternehmen drückt sich seit Jahren erfolgreich davor, hier Steuern zu zahlen, und will jetzt auch noch Beschäftigte vor die Tür setzen. Das ist eine Sauerei!“, schimpft ein Vertreter der Gewerkschaft gegenüber der „Bild„-Zeitung.

An der Rentabilität soll es dem Gewerkschaftler zufolge in Berlin nicht hapern. Um die Entscheidung nachvollziehen zu können, wurde PayPal ein Fragenkatalog vorgelegt, der bis Ende August beantwortet werden soll.

Der Standort in Berlin Wilmersdorf ist der größte in Deutschland. Daneben hat das Unternehmen noch eine Niederlassung in Dreilinden in der Nähe Berlins, dort sind derzeit 155 Mitarbeiter beschäftigt.