Visa startet die größte Deutschland-Kampagne aller Zeiten

(Credit: Visa)

„Die Freiheit nehm ich mir“ hat ausgedient. Unter dem neuen Claim „Ich zahle Visa“ will die Kreditkartenfirma ab Juli mit einer groß angelegten Werbekampagne deutsche Bargeld-Fans zum Plastikgeld konvertieren. Ein zweistelliges Millionenbudget lässt sich das Unternehmen seine Marketing-Offensive kosten. Wachstumspotenzial gibt es reichlich: Aktuelle Zahlen des EHI sehen den Anteil an Kreditkartenzahlungen im deutschen Einzelhandel bei gerade einmal 6,9 Prozent.

Wie die Marketing-Fachzeitschrift W&V (Bezahlschranke) meldet, soll die Kampagne deswegen zwei Botschaften vermitteln: Erstens: Kontaktlose Kreditkartenzahlungen sind einfach und extrem sicher. Und zweitens: Mit Visa kann man auch an Orten und in Situationen bezahlen, wo die meisten Deutschen bislang nach Bargeld kramten. „Wenn der Kunde an das tägliche Bezahlen denkt, soll ihm als erstes Visa einfallen“, erklärt Merle Meier-Holsten, Head of Marketing, Central Europe bei Visa, die Vision. 

Die Spots und Kampagnenmotive zeigen daher beispielsweise, wie man das Zugticket auf dem Handy kauft und so die Schlange vermeidet oder wie man beim Sport nur seine Smartwatch zum Bezahlen dabei haben muss. 

Die auf mehrere Jahre angelegte Markenkampagne adressiert gezielt „Ageless Progressives“, also Verbraucher, die digitalen Bezahlmethoden aufgeschlossen gegenüberstehen. Alter und Geschlecht spielen dabei keine Rolle.