12 Banken steigen bei Paydirekt aus

Das gemeinsame Online-Bezahlverfahren der deutschen Kreditwirtschaft, Paydirekt, hat künftig weniger Anteilseigner. Nach Informationen des „Handelsblatt“ haben zwölf private Banken, darunter ING, Santander, Targobank und HypoVereinsbank, ihre Anteile abgestoßen. Die Bereitschaft dazu wurde bereits vor einem Jahr publik, jetzt wurde Vollzug gemeldet.

Das Beteiligungspaket über 11,11 Prozent übernehmen zu gleichen Teilen die Deutsche Bank und die Commerzbank. Somit halten laut „Handelsblatt“ die beiden Großbanken je 16,67 Prozent an Paydirekt. Der Rest, also je ein Drittel, liebt bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken.

Mit Paydirekt wollten die deutschen Banken gemeinsam eine deutsche Alternative zum US-Online-Bezahldienst PayPal aufbauen. Allerdings konnte der Dienst nur wenige Nutzer von sich überzeugen. Lediglich 3,2 Millionen Menschen sind registriert. Zum Vergleich: PayPal zählt in Deutschland rund 23 Millionen Nutzer.

(Bildcredit: Paydirekt)