Deutsche Banken werkeln an einer In-App-Girocard

Mit Paydirekt hat der Durchbruch im Payment-Markt nicht geplant. Jetzt wollen Deutschlands Banken dem Vernehmen nach einen neuen Vorstoß wagen.

Nach Paydirekt planen Deutschlands Banken offenbar eine weitere Online-Bezahllösung, um sich gegen den Platzhirsch PayPal zur Wehr zu setzen. Das bestätigten informierte Kreise aus der Kreditwirtschaft gegenüber Finanz-Szene.de. Konkret ist eine In-App-Girocard geplant, mit der Kunden dann in Apps mit ihrer Girocard bezahlen können.

„Im Grunde gibt es dann vier Varianten der Girocard“, schreibt Finanz-Szene.de: die klassische Variante für den POS, die NFC-Variante für den POS, die digitale Variante für Mobile Payment am POS und die In-App-Variante für Smartphone-Shopping. Die Nachfrage seitens der Händler sei immens, will das Portal weiter erfahren haben. Und wenn die gesetzliche Gebührengrenze von maximal 0,2 Prozent der Einkaufssumme auch für die In-App-Girocard gelte, sei das Angebot für Händler deutlich billiger als Paypal.

Erste Anbieter der In-App-Girocard könnten die Volks- und Raiffeisenbanken sein. Sie planen den Launch laut Finanz-Szene.de bereits für das vierte Quartal.