Erste Bank macht die Bankomatkarte internettauglich

(Credit: Erste Bank)

Was Österreicher bislang als Bankomatkarte bezeichneten, heißt europaweit ab sofort Debitkarte. Passend dazu bringen Erste Bank und Sparkassen in Österreich auch ein Upgrade für die gute alte Bankomatkarte: die Debit Mastercard. Sie wird neben den üblichen Funktionen wie Bargeldbehebung, Kontoauszüge und Bezahlung in stationären Läden nun auch internettauglich sein.

Zu diesem Zweck findet sich eine neue 16-stellige Nummer auf der Vorderseite der Karte, mit der man im Internet überall, wo jetzt schon Mastercard akzeptiert wird, einkaufen kann. Das Prinzip ist ähnlich einer Kreditkarte, aber bei der neuen Debitkarte erfolgt die Abbuchung des Betrags vom Konto wie auch bei der bisherigen Bankomatkarte sofort. Die neue Debitcard kann auch in mobile Zahlungslösungen (so genannte „Wallets“) eingebunden werden und ermöglicht damit kontaktloses Bezahlen mit dem Smartphone.

Komplette Umstellung bis 2020

Seit 8. April wird bei Erste Bank und Sparkassen nur noch die Debit Mastercard ausgegeben, Maestro ist Geschichte. Bis Ende 2020 soll der Wechsel in der Sparkassengruppe abgeschlossen sein. Dann sollen rund  2,4 Millionen neue Debitkarten am Markt sein.

Mastercard als internationaler Infrastrukturanbieter für Kartenzahlungen reagiert damit auf die enorm gestiegene Bedeutung des Onlinehandels. Derzeit kaufen rund die Hälfte der Österreicher im Internet mit Rechnung ein, gefolgt von Kreditkarten – sofern eine verfügbar ist. Mit der neuen Debitkarte schließt man somit eine wichtige Lücke und ermöglicht allen, die die neue Debit Mastercard besitzen, Online-Einkäufe, wobei das Geld wie im Supermarkt auch sofort vom Konto abgebucht wird.