Softbank investiert in Wirecard

(Credit: Wirecard)

Wirecard zieht es nach Japan und Südkorea – und dafür holt sich der Payment-Dienstleister prominente Unterstützung an Bord. Der japanische Technologieinvestor Softbank, der unter anderem auch Beteiligungen an Auto1, Uber, WeWork oder Sprint beteiligt ist, steigt mit einer Wandelschuldverschreibung von 900 Millionen Euro bei Wirecard ein.

Beide Unternehmen wollen auch bei der Entwicklung einer digitale Payment-Lösung kooperieren. Zudem wollen die Firmen im Bereich der digitalen Kreditvergabe ihre Kräfte bündeln.

Für die Aktionäre ist der Einstieg von Softbank eine vertrauensbildende Maßnahme. Nach Negativschlagzeilen über umstrittene Bilanzierungspraktiken im Geschäftsbereich Software und Softwarelizenzen war der Aktienkurs enorm unter Druck geraten.

Doch auch hier kündigt Wirecard Verbesserungen an. Eine Taskforce soll „Qualitätsmängel in der Buchhaltung“ ausräumen. Kriminelle Absichten bestreitet der beteiligten Mitarbeiter in Singapur streitet Vorstandschef Markus Braun weiter ab. Man habe “ keinerlei Anzeichen für vorsätzliches Verhalten gefunden.“