Square bietet künftig Online-Schaufenster an

Das größte Wachstum im Bereich Payment generiert der Handel im E-Commerce. Darauf reagiert der Kassensystemanbieter Square jetzt mit einer neuen Lösung.

Warum kauft ein Kassensystemanbieter für 365 Millionen Dollar einen Baukastenanbieter für Websites? Die Übernahme von Weebly durch Square vor rund elf Monaten bekommt jetzt einen Sinn. Denn Square wird stationären Händlern künftig nicht nur eine Kassenlösung anbieten, sondern auch ein komplettes Online-Schaufenster. Damit tastet sich das Unternehmen erstmals vom stationären Handel in den E-Commerce vor.

Die Funktionalitäten des „Square Online Store“ ähneln denen von Shopify. Kunden können darüber online bestellen und dann wählen, ob sie die Ware nach Hause geliefert haben wollen oder in der Filiale abholen. Darüber hinaus ist auch die Verknüpfung mit sozialen Plattformen oder Marktplätzen möglich. So können die Händler beispielsweise über das „Link in Bio“-Feature von Instagram auch über das Bildernetzwerk verkaufen.

In der heutigen Handelswelt sei es nicht genug, seinen eigenen Online-Shop zu haben, so Sagt Squares E-Commerce-Chef David Rusenko. Die Macht hätten die Kunden. Diese würden sagen hier bin ich und hier ist es bequem für mich. Squares Ziel sei es, Händlern in dieser komplexen Materie Zeit und Mühe zu ersparen.

Über das neue Feature will Square seine Händler über In-App-Notifications und per E-Mail informieren. Das Unternehmen hofft, mithilfe des neuen Features Händler von sich zu überzeugen, die sich andernfalls nicht für Square entschieden hätten.