Was sonst noch geschah – KW 41

(Credit: Fotolia / Stockwerk)

Wirecard hegt große Pläne, Klarna geht in die zweite Kampagnen-Runde, die GAFAs machen der Finanzwelt zu schaffen, Libra bekommt weiteren Gegenwind aus den USA und Europa, E-Rechnungen könnten 495 Milliarden Blatt Papier sparen und in China ist die Zukunft des mobilen Bezahlens längst Alltag.

– PSPs –

Wirecard will bis 2025 sechs Mal größer sein: Vorstandschef Markus Braun will dem Zahlungsabwickler Wirecard eine andere Gestalt geben. Er setzt auf die Macht von Daten, um neue Geschäfte aufzubauen. Und scheut dabei keine Vergleiche mit Google. >>>FAZ.net

Klarna-Kampagne geht in die zweite Runde: Seit diesem Sommer buhlt Klarna mit der großen Out-of-Home- und Digitalkampagne „Komm mal Klarna“ um mehr Aufmerksamkeit. Nun geht der schwedischen Zahlungsanbieter in die nächste Runde und adressiert erneut die Alltagsprobleme der jungen Generation. >>>Horizont.net

 

– BACKGROUND –

Wie GAFA im Revier der Banken wildert: Google, Amazon und Apple machen sich in der Finanzwelt breit, stoßen aber auch auf Widerstand. Warum Banken in Zukunft noch gebraucht werden. >>>Handelsblatt.com

EU-Kommissionsvize will Libra & Co. in die Schranken weisen: Der EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis will ein neues Regelwerk für Kryptowährungen wie das Facebook-Projekt Libra schaffen. „Ich habe vor, neue Rechtsvorschriften dafür vorzulegen“, sagte der für die Eurozone zuständige Politiker am Dienstag bei einer Anhörung im EU-Parlament. Auch unter den US-Senatoren wird der Gegenwind gegen Libra immer größer. >>>Wiwo.de / Heise.de

Die Zukunft des mobilen Bezahlens ist in China schon Alltag: Der Markt für mobile Zahlungen ist ein Wachstumsmarkt. Weltweit wird er nach Schätzungen von McKinsey von 1,9 Billionen US-Dollar im Jahr 2017 auf 3 Billionen Dollar im Jahr 2023 steigen. Smartphones und die technologische Entwicklung, die das Bezahlen immer einfacher und komfortabler machen, gehören zu den treibenden Kräften. >>>Derhandel.de

– MARKTZAHLEN –

E-Rechnungen könnten weltweit 495 Milliarden Blatt Papier pro Jahr einsparen: In diesem Jahr werden weltweit laut Prognosen 550 Milliarden Rechnungen erstellt. Rund 90 Prozent davon werden allerdings noch auf Papier ausgedruckt, wie aus der „Billentis Studie 2019“ hervorgeht. Bei einer kompletten Umstellung auf Elektronischen Datenaustausch (EDI) könnten alleine bei Rechnungen mindestens 495 Milliarden Blatt Papier eingespart werden, rechnet Gerd Marlovits, Geschäftsführer von EDITEL Austria, vor. >>>Logistik Express

Deutsche Fintechs setzen auf IDnow: Neun der 15 erfolgreichsten FinTech Unternehmen in Deutschland setzen auf IDnow als Anbieter für Online-Identifizierung. Auch im klassischen Bankensektor hat IDnow eine sehr starke Position. >>>Presseportal.de